Akupunktur - Energie und Blut kommen wieder ins Fließen

Akupunktur und Moxibustion gehören zu den so genannten äußeren Verfahren. Sie haben das Ziel, die Energie zwischen Yin und Yang wieder zu harmonisieren. Die Harmonisierung der Lebensenergie Qi wird durch die Stimulation bestimmter Punkte entlang der Energiebahnen des Körpers, der Meridiane erreicht. Auf dem Körper befinden sich hunderte Akupunktur-Punkte, die sich alle für die Reizbehandlung eignen. Die Meridianlehre bringt eine gewisse Ordnung in diese weit über 1000 erforschten Akupunktur-Punkte.

Akupunktur ist wohl die bekannteste Methode der Chinesischen Medizin.

Um die Akupunktur-Punkte zu stimulieren wird eine feine Akupunktur-Nadel in die Haut des Patienten gestochen. Von dieser ausgehend entwickelt sich ein Strömungsgefühl, das sich entlang der Meridiane ausbreiten kann – Energie und Blut kommen wieder ins Fließen, sagen die Chinesen. Das wiederum lindert nicht nur Schmerzen und Unruhezustände, sondern gibt Behandlern auch die Möglichkeit, von außen auf Organe einzuwirken. Alternative Therapien auf Basis der Meridiane entfalten ihre Wirkung meist sehr rasch. So beruhigt das Akupunktieren eines bestimmten Akupunktur-Punktes am Handgelenk etwa Asthmaanfälle. Auch Kopfschmerzen lassen sich gut behandeln, wenn sie nach chinesischen Kriterien diagnostiziert wurden.

Moxibustion ist eine Form der Akupunktur die mit Wärme arbeitet.

Ein gleichartiges Prinzip liegt der Moxibustion zugrunde, die stimulierten Punkte sind identisch. Die Erwärmung der  Akupunkturpunkte und kleiner Körperregionen (z.B. unterer Rücken) mittels der Beifuß-Zigarre ist Grundlage dieser Therapie.

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