Kälte-Heteropathie weitere Ursache der Fibromyalgie

Massage Fibromyalgie-Patient

Die Chinesische Medizin sieht als Ursache für Fibromyalgie (FMS), dass nicht ausgeheilte Erkältungen im Körper einen Entzündungsrest hinterlassen, der in tiefere Schichten des Körpers wandern kann und später teils nach Jahren immunologische Fehlregulationen auslöst. Die Chinesen sprechen auch von „eingedrungener Kälte“. Diese zeigt sich oft schon früh im Leben an nicht abklingendem Husten oder Schnupfen, Nebenhöhlenprozessen, gehäuften Mittelohrentzündungen bei Kindern oder Blasenentzündungen.

Eine Ursache für diese Fehlregulation des Immunsystems kann die übermäßige und frühzeitige Einnahme von Antibiotika sein, die die normalen Erkältungsprozesse unterbricht.
Beim Fibromyalgie-Syndrom handelt es sich im späteren Verlauf um eine „wandernde Kälte“, die Grippe ähnliche Symptome macht, und vom Immunsystem nicht zurück an die Schleimhäute zur Ausleitung gebracht werden kann.

Daher sollte Jeder zur Vorbeugung der Fibromyalgie und anderer Krankheiten Erkältungen ernst nehmen und dem Körper die Ruhe geben, die er braucht. Dazu gehört auch, einen „Gang“ runterzuschalten und vielleicht auch mal einen Tag zu Hause bleiben, wenn sich ein Infekt anbahnt. Zudem hilft es, auf warme Füße zu achten, Fußbäder zu machen, auch mit Zimt oder Senfzusätzen. Wer erkältet ist, sollte darüber hinaus früh zu Bettgehen, weniger essen und den Morgen mit einem heißen Glas Wasser beginnen. Dies gilt auch für FMS-Betroffene, die so selbst diese Ursache beeinflussen können.



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