Infektstarre ist eine Ursache der Fibromyalgie

FMS-Frau mit Infekt

Um die Ursachen der Fibromyalgie (FMS) – für die die Schulmedizin keine Erklärungen hat – zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Erklärungsmodelle der Chinesischen Medizin. Sie betrachtet Fibromyalgie als Fehlentwicklung in der immunologischen Steuerung. Sie beginnt meist mit nicht auskurierten Infekten. Aus Sicht der Chinesischen Medizin braucht der Mensch aber Kinderkrankheiten, Infekte der Atemwege mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit in regelmäßigen Abständen als Immuntraining und als „Großreinemachen“ der Schleimhäute und Körpergewebe. Sie verlaufen im „besten Fall nach einer bestimmten Folge von Phasen und hinterlassen ein Gefühl der Erfrischung und Regeneration. Bei FMS-Patienten ist das Abwehrverhalten bei Infekten gestört. Dies ist eine Ursache der Erkrankung.


Gemessen am Standardverlauf von Infekten tritt bei Fibromyalgie-Kranken der Abwehr¬vorgang in einem frühen Stadium auf der Stelle. Dies gilt nach der alternativen Medizin als eine Ursache. In der Folge stellt sich ein Erkältungsgefühl ein, aber der Erkältungsprozess bleibt in seinem Verlauf stecken, er schreitet nicht fort zu den Folgephasen mit Fieber, Schleimausleitung und Regeneration. Der Organismus befindet sich im Zustand der immunologischen Daueraktivierung. Er wird gezwungen, sich immer wieder in der erfolglosen Abwehr zu erschöpfen. Das kostet Kraft und führt zu einer gefährlichen Gewöhnung des Körpers an diese halbherzige Immunantwort. Da es zu keiner Ausleitung der entzündlichen Stoffe kommt, sammeln sich, an das Gewebe gebunden, entzündliche Altlasten an. Dies ist Ursache für Müdigkeit, Schmerzen und die übrigen Symptome.

Bei der Suche nach Ursachen der Fibromyalgie steht daher das Abwehrverhalten des Organismus gegenüber Infekten im Blickpunkt. Nach umfangreicher Diagnose erfolgt eine an die individuelle Krankheitsgeschichte angepasste Behandlung.


Weitere Artikel

Was hilft bei Fibromyalgie?

Chinesische Kräuter gegen Fibromyalgie

Da beim Fibromyalgie-Syndrom (FMS) das Abwehrverhalten des Organismus gegenüber Infekten ursächlich bei der Krankheitsentstehung ist, bildet dieses zugleich den roten Faden für die alternative Therapie. Deren wirksamste und am besten steuerbarste Methode ist die Chinesische Arzneitherapie. Die überwiegend pflanzlichen Bestandteile ermöglichen einerseits die Therapie von akuten Symptomen, andererseits aber auch die Umkehrung der fehlerhaften Immunregulation. Alternative Therapien mit chinesischen Arzneien – auch als Phytotherapie bekannt – bilden die Grundlage bei der Behandlung der Fibromyalgie. Sie mobilisieren und aktivieren das Immunsystem und gelten als wichtigste Behandlungsmethode. weiterlesen


Behandlungsverlauf: Schülerin mit Fibromyalgie

Untersuchung FMS-Patient

Ein junges Mädchen, das bei Behandlungsbeginn noch eine Schülerin war, litt bei Vorstellung in der Klinik seit 4 Jahren unter Fibromyalgie. Sie klagte jedoch schon seit ihrem 8. Lebensjahr unter gelenksnahen, belastungsabhängigen Schmerzen an Händen, Knien, Hüfte, Lende und Schulter. Daher hatte sie eine umfangreiche kinderrheumatologische Diagnostik und Behandlungen u.a. mit Gipsschienen und Schmerzmitteln hinter sich. Sie litt zudem zunehmend unter Kraftlosigkeit, Erschöpfbarkeit, Konzentrationsschwäche und konnte am Schulunterricht nicht mehr teilnehmen. weiterlesen


Eine chronische Schmerzkrankheit ohne körperliche Ursache?

Behandlung der alternativen Therapie

Beim Fibromyalgie-Syndrom (FMS) handelt es sich um ein Krankheitsbild mit steigender Verbreitung. Die häufigsten Symptome: diffuse Schmerzen im Bereich der Muskeln, Sehnen, Kopf, Rücken, Oberbauch und Weichteile, allgemeine Schmerzüberempfindlichkeit, Steifheit und Schwellungsgefühl der Gliedmaßen, Abgeschlagenheit, anhaltende Fiebergefühle, chronische Schleimhautirritationen sowie allgemeine Labilität. weiterlesen