Januar 2019 | Klinik-News, Fibromyalgie, Polyneuropathie, DarmerkrankungenDie neue Klinikzeitung ist da!

Liebe Leserinnen und Leser, es ist ja eine Binsenweisheit, zunächst eine Sache abzuschließen, bevor man Neues beginnt. Und fast banal die Tatsache, dass diese Weisheit so gar nicht mehr in unsere heutige Zeit passt. Die Zeit ist begrenzt, die Erde dreht sich einmal in 24 Stunden, jedenfalls landläufig.

Auch unsere Ökonomie kommt an dieser Tatsache nicht vorbei, die Arbeitszeit wird verdichtet, Abläufe werden parallel organisiert, Gleichzeitigkeit ist Trumpf und alles “just in time“. Erst etwas abschließen, dann etwas neu beginnen, ist antiquiert. Die Ökonomie hat immer schon den Daseinsbereich mitgestaltet, das Karussell der Dinge, Informationen, Bilder, es dreht sich immer schneller und auch Beziehungen in Arbeit, Freizeit und Familie werden komplexer, jeder einzelne Mensch ein Beziehungsnetzwerk. Im Alltag sammeln sich Verpflichtungen, Versprechungen, Verrichtungen und Wünsche. Work-flow überall, Ankommen war gestern. Seit Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ und seinem Kaninchen fragen wir uns: „Kann denn niemand die Zeit anhalten?“ Innehalten, Klären, Abschließen, Trennen, Leeren – dann offen sein für Neues. Nicht umsonst stehen Zeitmanagement-Seminare, Leerwerde- Wochen, Zen-Kurse, Mönchsklausuren für Manager, Lehrer und Jedermann hoch im Kurs – längst hat das Dienstleistungsgewerbe die Lücke entdeckt und verdient sich eine goldene Nase. Können wir auch anders? Häufig versuchen viele Menschen diese Frage erst dann mit „Ja“ zu beantworten, wenn Diagnosen wie ADHS, Burn out, Chronische Erschöpfung oder Migräne sie dazu zwingen. Gerade jetzt werden wir beim Schreiben unterbrochen…nein, wir machen das jetzt erst zu Ende. Punkt. Und jetzt das nächste…

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Patienten berichten

Fibromyalgie

Esther Kasimir selbständige IT, Jahrgang 1981

Jahrelang litt Esther Kasimir unter chronischen Muskelschmerzen. Heute ist sie gesund. Ihr half eine Kombination aus der Körpertherapie Psychotonik und chinesischer Medizin. Seit frühester Kindheit ist Bergwandern Esther Kasimirs große Leidenschaft. Dass sie heute wieder klettern kann, erscheint...weiterlesen

Fibromylagie

Sibylle Schaudt Log-Buch meiner Reise zur Genesung.

Zum Reisebeginn Mai 2008 bin ich – nach einer halbjährigen medikamentösen Therapie -völlig erschöpft, antriebslos, schwach, leide unter Schlafstörungen und mein Gelenke, Muskeln und Bindegewebe schmerzen. Morgens erwache ich, bin völlig steif. Ich habe das Gefühl, dass dieses schmerzende...weiterlesen

Interview: Patientin berichtet über ihre Erfahrungen bei Fibromyalgie

Rita aus Bayern hatte jahrelang keine Hoffnung mehr, irgendwann wieder ein halbwegs normales Leben zu führen. Sie berichtet im Interview von ihren Erfahrungen bei Fibromyalgie und über ihren Weg hin zu weniger Schmerzen.

Wann traten die Beschwerden das erste Mal bei Ihnen auf? „Das erste Mal bemerkte ich die Schmerzen mit 58 Jahren. Nach einem grippalen Infekt verspürte ich eine solche Körperschwere, dass ich ohne mich völlig zu erschöpfen keine 100 Meter am Stück laufen konnte. Meine Beine fühlten sich wie Blei...weiterlesen