Chinesische Medizin

Methoden der TCM

 

Seit Ende des zweiten Weltkriegs und verstärkt seit der Öffnung Chinas um 1970 beginnen einige Methoden aus dem reichen Fundus der traditionellen Medizin Chinas im Westen Fuß zu fassen. Die fünf wichtigsten sind:
Akupunktur und Moxibustion (Erwärmung durch Abbrennen von Moxakraut): bringt, wie es heißt, stockende Flüsse von "Qi" (Energie) und "Xue" (Blut) wieder in Gang; hilft nicht nur bei Schmerzen, sondern auch z.B. im Asthma-Anfall oder bei Heuschnupfen. Grundlage ist die Lehre von den Energiebahnen ("Meridianen").
Tuina-Massage: manuelle Arbeit, die sich an den Meridianen orientiert; zielt auf Durchlässigkeit und bessere Vitalspannung in gestörten Körperzonen.
Qi Gong: eine Art meditative Gymnastik; Übungsweg, um Dinge ins Fließen und in die Balance zu bringen.
Diätetik: In einer reichhaltigen Literatur sind die gängigen Lebensmittel in ihren Wirkungen auf den Organismus beschrieben. Sie lassen sich nach dem Vorbild von Arzneien zur Vorbeugung und Behandlung bestimmter Krankheiten einsetzen.
Phytotherapie: Die chinesische Arzneitherapie (Phytotherapie) ist in jeder Beziehung die bedeutendste dieser Methoden.
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